„Let’s talk about sex, maybe…“ 🎶 – Thema Sex in der Partnerschaft

Ja, es ist manchmal etwas delikat, über das Thema „Sex in der Partnerschaft“ zu sprechen… ich möchte Ihnen an dieser Stelle aber signalisieren, dass wir dieses Thema nicht aktiv ausklammern brauchen, im Gegenteil: Wir können sehr gerne diese sehr wichtige Ebene miteinbeziehen.

Schwierigkeiten, offen über die eigenen sexuellen Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen, können bereits ein Grund sein, warum es nicht so gut läuft in der Partnerschaft.

Eines ist aber wichtig: bevor wir dieses spannende und fast immer aufschlussreiche Thema anstimmen, sollten Beide dafür bereit sein, und einverstanden, sich dazu auszutauschen. Am besten wäre es, Sie klären das schon mal vorher ab und überraschen nicht die geliebte, andere Person damit in der Sitzung.

 

Den anderen Lustraum entdecken

Ich möchte Sie einladen, gemeinsam über Themen zu sprechen, die für Jede:n jeweils beim Sex dazugehören. Ich biete im Gespräch mit Ihnen die Erforschung Ihres jeweiligen „persönlichen Lustraums“ an (keine Praktiken, ganz anders, seien Sie neugierig). Im eigenen Lustraum ist Jede:r etwas anders aufgestellt, und verschiedene Aspekte sind ganz unterschiedlich bewertet, ausgeprägt oder schlicht von Interesse. Es entstehen daher in unserem Gesprächsprozess hierin gemeinsame Räume und immer auch unterschiedliche, eigene Bereiche. Eine spannende Einladung, den Anderen weiter kennenzulernen, auch nach vielen Jahren des Zusammenlebens.

Sexuelle Bedürfnisse sind halt nicht gleich. Und festgeschrieben sind sie im übrigen auch nicht. Gerade im Älterwerden, und generell in der eigenen (Weiter)Entwicklung gibt es so viele Veränderungen im sexuellen Erleben – das ist wie eine stille Revolution, über die wir geschätzt, so ganz persönlich, recht selten sprechen. Über Sex im Allgemeinen reden wir natürlich ständig. Doch so ganz persönlich,… hmm. Also seien Sie gespannt.

 

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Wenn ein Paar Schwierigkeiten hat, die gegenseitigen sexuellen Bedürfnisse offen anzusprechen oder zu kennen (und vielleicht ja „aus Vorsicht“ nicht zu thematisieren und dadurch auch nicht Absprachen bilden zu können), dann kann unser gemeinsamer Gesprächsprozess ja vielleicht helfen, Lösungen (wieder) freizulegen und auch eine Wiederbelebung der Intimität zu ermöglichen.

Das ist natürlich keine Rechenoperation mit einem herzuleiteden Ergebnis. Und ich bin auch kein merkwürdiger Zauberer, der mit einem Magiespruch plötzliche neue Anziehungskräfte beschwört. Nochmal: Seien Sie neugierig – auf die andere Person, mit der Sie zusammen sind, und die Sie so gut kennen.

Das Thema Sex in der Partnerschaft – und die Geschichte hinter der Geschichte

Manchmal werden beim Thema „Sex in der Partnerschaft“ auch ganz andere Themen berührt, die man zuerst nicht in diesem Kontext vermutet hätte. Zum Beispiel wenn ein Paar Vertrauensprobleme hat, die sich auf ihr Sexualleben auswirken.

Auch wenn eine:r oder beide Partner bestimmte (Entwicklungs)Traumata oder vielleicht (physische oder emotionale) Missbrauchserfahrungen haben, kann ein (neues/weiteres) Sich-Anvertrauen dabei helfen, diese Erlebnisse zu verarbeiten und neue Wege zu (sexueller) Intimität zu finden.

Genauso könnten Sie im Rahmen eines Coachings bereits schon einfach neugierig aufeinander sein und „herausfinden wollen, ob Sie etwas Neues herausfinden“.

Wichtig ist – und das einfach nochmal direkt gesagt – dass Sie Beide offen auch für diesen Prozess sind und bereit sind, aktiv an den Gesprächen teilzunehmen. Wenn eine:r das Gefühl hat, da in etwas hineingebeten zu werden, was sich eher unangenehm anfühlt, können wir auch mit anderen Ideen arbeiten.

 

Und, haben Sie bis hierher gelesen? Wenn ja, warum? 😉

 

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